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Das Boot ist nicht voll, es sinkt!

Masseneinwanderung aus der Vogelperspektive

15.3.2013 - Autor: Markus Zimmermann, Horw

Die Folgen der Bevölkerungsexplosion sind weitreichender als manchen von uns bewusst ist. Es gibt eine Ursache für unsere Hochpreis-insel Schweiz, die sozialen Probleme und dem immensen Land- und Energieverbrauch. Wer jetzt von verdichteten Bauen palavert hat nichts kapiert! Es ist Zeit, dass jene geradestehen, die uns das eingebrockt haben und nicht mehr die Allgemeinheit!

Kausalzusammenhänge: Mehr Menschen mehr Probleme

Im Jahr 2008 kostet eine Wohnung im Schnitt 36 Prozent mehr als 1991. Es gibt jetzt mehr als das Doppelte so viele Arbeitslose, sowie rund 60% mehr Kriminalität als vorher. Gleichzeitig drängeln jetzt rund 1 Million Menschen mehr in der Schweiz als 17 Jahre zuvor, während die sich die Fläche unseres kleinen Landes nicht verändert hat. Alle Probleme stehen und fallen mit der Anzahl Menschen auf engen Raum. Und es entstehen messbare Kosten, die im Moment die Allgemeinheit trägt.

Wie lange bezahlen wir für die Kollateralschäden noch selber?

Wir bezahlen im Schnitt viel zu hohe Mieten. Einzig das Gesetz von Angebot und Nachfrage bestimmt den Preis, nicht der Wert der Liegenschaft. Wir finden zuwenig Jobs, bestenfalls unseriöse Angebote zu Dumpinglöhnen oder dann müssen wir hohe Kosten bezahlen für stundenlanges Pendeln. Wir müssen ständig in neue Infrastruktur investieren um die alljährlich neue Menschenmasse irgendwie unterzubringen und der Energiebedarf wird auch jedes Jahr höher, mit allen Folgekosten. Es gibt nur Nachteile für die Meisten (das betrifft Schweizer wie Ausländer gleichermassen). Viele verzichten damit es Wenigen gutgeht, egal ob diese es verdient haben oder nicht.

Kurz gesagt: Jeder von uns zahlt direkt oder indirekt jeden Monat tausende Franken ein, welche direkt oder indirekt bei den Profiteuren der Bevölkerungsexplosion landen.

Dazu zählen beispielsweise die neoliberalen Abzocker in den Teppich-etagen, die Casino-Banken, Boden- und Immobilien-Spekulanten und nicht zuletzt die EU, die auf freien Personenverkehr pocht, um ihre Wirtschaftsflüchtlinge zu exportieren. Sie alle haben ein Interesse daran dass es so bleibt und so stochern sie alljährlich im Ameisenhaufen Schweiz, damit wir nächstes Jahr noch etwas nervöser rumrennen müssen. Ich stelle hier jetzt klare unmissverständliche Grundsatzforderungen:

  • Die Profiteure aus dem In- und Ausland werden sich in Zukunft an den Folgekosten der Schweizer Bevölkerungsexplosion finanziell beteiligen.
  • Die Schweizer Grenze wird solange reguliert, bis sich wieder einigermassen normale Zustände eingependelt haben.
  • Normal wäre beispielsweise, wenn man für günstigen Wohnraum nicht mehr lange suchen muss oder ein 50 jähriger Stellensuchender rasch Arbeit findet. Um diese Ziele zu erreichen braucht es unbestechliche, unabhängige und weitsichtige Denker, reich an eigener Erfahrung, und nicht von den Medien hochgepuschte Charismatiker, Pöschtlikleber, Millionäre oder Reissbrett-Experten. Von denen können Sie keine Lösungen erwarten. Es ginge uns allen besser, wenn jeder endlich mal sein Hirn einschalten würde!

    Ein Beispiel: von der AHV zum Schneeballsystem

    Obwohl die Schweiz jährlich um 90000 Personen wächst, verbleiben die Geburten auf rekordtiefen Niveau. Im Jahr 2011 schrieb die AHV schwarze Zahlen, und dies trotz 2,5% mehr Rentnern. Den Überschuss finanziert ein Heer von jährlich 90000 neuen Einwanderern in einem Alter zwischen 20 und 60 Jahren. Die Meisten davon sind also bereits in 20 Jahren Rentner und die AHV wird ein gewaltiges Problem haben, weil es dann noch viel mehr Einwanderer braucht um das Loch zu stopfen. Sowas ist nichts anderes als ein Schneeballsystem welches irgendwann kollabiert. Das wird die Allgemeinheit nicht mehr verkraften können.

    Im Detail: Ursache der Bevölkerungsexplosion

    Für jedes Land auf der Welt gibt es unterschiedliche Gründe der Bevölkerungsexplosion. In Afrika und arabischen Ländern sind die Frauen nicht emanzipiert und daher zu Gebärmaschinen degradiert. In China setzt man auf Geburtenkontrolle. In der Schweiz ist die Regulierung der Grenze der einzige Weg, das belegen Statistiken eindeutig.

    In der ersten Grafik wurden alle Daten des Bundesamt für Statistik für die Jahre 1991-2009 erfasst. Um eine sinnvolle Aussage zu machen wurden in der nächsten Grafik alle Wanderungsbewegungen, Geburten und Einbürgerungen gegenübergestellt. So ergeben sich folgende Aussagen:

  • Die Bevölkerungsexplosion verursachen Einwanderer, die Einheimischen sterben aus.
  • Die Regulierung an der Grenze würde nicht nur den Wahnsinn stoppen, sondern zu einem für alle sozial- und umweltverträglichen Mass reduzieren.