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Leserbriefe

Hier finden Sie Leserbriefe (Original Versionen), die an die Printmedien gingen. Ob und wie diese in den Medien platziert wurden sind jeweils im Index vermerkt.

Bedenken Sie, wenn Sie Zeitung, TV oder Social Media nutzen, dass auch Tages-Nachrichten oder Posts den gleichen "Filter" passieren müssen.

Index

ThemenbereichPublikation
Klimawandel und Pendeln (NLZ 7.8.18) 14.August.2018, an LZ, inhaltlich unverändert
Promis gegen No-Billag (Blick 3.2.18) 3.Febr.2018, an Blick, kommentarlos abgeblockt
Schweiz verspricht EU-Kommissionspräsident
J.C. Juncker Erweiterungsbeitrag
23.11.2017, NLZ, abgeblockt
No Billag Initiative 8.11.2017, NLZ, unverändert
12.11.2017, Sonntagszeitung, inhaltlich leicht die Zähne gezogen
3.11.2017, Blick, kommentarlos abgeblockt
Interview mit Thilo Sarrazin 7.10.2017, NLZ, inhaltlich unverändert

Texte (Aktuelle zuerst)


Klimawandel und Pendeln

Gerne möchte ich zum Leserbrief von Richhard Schmassmann und zu seinem Anliegen "Wohnen und Arbeiten am gleichen Ort" etwas Realitätsnahes hinzufügen: Ich wurde, wohnhaft in Horw, vom RAV zum Arbeiten nach Zürich/Höngg geschickt. Ablehnen durfte ich nicht. Als ich halbwegs glaubte, den Arbeitsplatz zu behalten, ging ich auf Wohnungssuche. Ich war jedoch nicht bereit zum doppelten Mietpreis in Besenkammern zu ziehen, so habe ich nach einem Jahr Suchen aufgegeben. Was wäre zu tun? Erstens mit dem RAV das Thema "zumutbare Arbeitswege" neu diskutieren und zweitens: runter mit den Wuchermieten. Dessen Ursache kennen wir eigentlich alle, aber die Mehrheit von uns ist politisch hoffnungslos reformresistent.

Markus Zimmermann, Horw


Praller Topf, zuviele Profiteure

Das Geheule der Cervelat-Prominenz gegen No-Billag ist einfach nur peinlich und zeigt deutlich: Wo viel Speck, da fressen viele Maden. Und produzieren dementsprechend Mist: Unterbrecher-Werbung, Soaps, Kochsendungen, Krimis, Glanz und Gloria gibt es alles auch bei Privaten. Wozu dafür noch zahlen?

Markus Zimmermann, Horw


Verschleuderung von Volksvermögen

Die traurige Gestalt der Bundespräsidentin und ein schwacher Bundesrat im Allgemeinen haben mit der eigenmächtigen Bezahlung des 1300 Millionen-Franken-Skandals aus Volksvermögen ein Musterbeispiel von Liederlichkeit und Kriechertum geliefert, wie es die Eidgenossenschaft bisher nicht gekannt hat. Nur eine Multi-Gesellschaft, an deren Spitze Figuren wie Leuthard und Sommaruga das grosse Wort führen, machen solche antieidgenössischen Entgleisungen erst möglich.

Unser Land befindet sich in einer noch nie dagewesenen Verfassungs- und Neutralitätskrise. Permanente Missachtung der Bundesverfassung, auch von Volksentscheiden (MEI) und Relativierung unserer Neutralität, zielen auf die definitive Abschaffung der Eidgenossenschaft.

Die Schweiz verhandelt mit einem "Partner", der notabene bisher alle wesentlichen Verträge gebrochen hat, der das Subsidiaritätsgebot gemäss Art. 5 Lissabonner Vertrag missachtet, der elementare Aufgaben, wie die Sicherung der EU-Grenzen, nicht erfüllt, und der das restliche Europa wirtschaftlich ruiniert hat und als Tüpfchen auf dem I die Schweiz seit Jahren schon erpresst.

Mit diesem Schluckspecht und EU-Nullnummer aus Brüssel auch nur zu verhandeln, anstatt ihn links liegen zu lassen, und dann noch mit der grossen Kelle anzurichten, beweist eindrücklich, dass das Bundeshaus von allen guten Geistern verlassen ist und einer dringlichen politischen Reinigung bedarf!

Thomas Blättler, Emmenbrücke


Wackel-Kamera-Soaps und Unterbrecherwerbung

Quizsendungen, Koch- und Beizensendungen, billige Krimis, Romance und Sitcoms, Wackel-Kamera-Soaps, Philosophie-Talks, Promisendungen und Sport, Sport, Sport und nochmals Sport.

Wenn solches Angebot so gut ist, wie SRF und ihre Lobbyisten behaupten, dann können diese ja beruhigt schweigen und der Dinge ihren Lauf lassen.

Falls dieses nicht ist, müssen jene wirklich gut begründen, warum wir für Unterbrecher-Werbung und verschnittene Spielfilme mit Werbeeinblendungen noch bezahlen sollen. Das bieten Private Sender bereits heute gratis.

Markus Zimmermann, Horw


Unglaublich und hoffnungslos

Thilo Sarrazin hat die Problematik erkannt. Er beschreibt wie handfeste wirtschaftliche Interessen hinter der Masseneinwanderung stecken. Die Wenigsten von uns haben gemerkt, wie sie indirekt die Kassen der Reichsten damit füllen.

Mehr Menschen brauchen mehr Wohnungen und Gewerbebauten für Jobs, aber bebaubarer Boden dafür ist begrenzt. Dieser ständige Mangel führt zur Hochpreisinsel und Dumpinglöhnen welche (ü40-)Arbeiter, Konsument, Pendler und Mieter ausbaden. Der Bedarf an mehr Strassennetze/Infrastruktur zahlt zur Mehrheit die Allgemeinheit und nicht der Bodenbesitzer, Investor oder die EU, welche ihre Wirtschaftsflüchtlinge per freien Personenverkehr zu uns exportiert. Nur Firmenbosse freuts, sie müssen Neuzugänge nicht mehr wie früher einarbeiten, sondern bloss über Fachkräftemangel jammern.

Und was tut Otto Normalstimmbürger? Er wählt diese neoliberalen multikulti-Fachkräftemangel-Prediger für weitere 4 Jahre in den Nationalrat. Es ist einfach nur unglaublich und hoffnungslos...

Markus Zimmermann, Horw